Veranstaltungen

Henner Kotte liest

„Ministermord unter der Augustusbrücke“

Gemeinsam mit Franz Sodann

Foto: Katrin Klug

Wann: 27.09.2017, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Die Augustusbrücke in Dresden im Jahr 1919. Deutschland ist vom Krieg zerrüttet, die Kriegsverletzten ziehen protestierend zum Kriegsministerium, denn der Kriegsminister Gustav Neuring plant deren Sold zu kürzen. Es kommt zu Protesten, der Minister rudert zurück, doch zu spät: er wurde geschlagen, in die Elbe geworfen und erschossen. Eine Verurteilung der Angeklagten erfolgt nicht – zu viele Spitzel des Geheimdienstes sind darunter. „Auf brillante Weise nimmt Henner Kotte die Spur der Täter und Ermittler auf und rekonstruiert aus Tatortberichten, Vernehmungsprotokollen und Zeitungsartikeln diesen aufsehenerregenden 100 Jahre alten Fall.„

Der Leipziger Krimi-Autor Henner Kotte studierte Germanistik in Leipzig, Moskau und Dresden und arbeitet heute als Schriftsteller, Redakteur und Theaterkritiker.

Der Eintritt ist frei!

 


Filmvorführung „Wir können auch anders“

Ein komödiantisches Road-Movie von Detlef Buck in Ostdeutschland nach dem Fall der Mauer

Wann: 30. August 2017, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Die Brüder Kipp (Joachim Król) und Most (Horst Krause) sind nicht besonders helle, aber gutmütig: redselig und altklug der eine, hemdsärmlig und knurrig der andere. Sie wollen in den Osten, wo sie von Oma einen Gutshof geerbt haben. So machen sie sich mit einem klapprigen Lastwagen auf den Weg, wobei es sich als hinderlich erweist, dass sie nicht lesen können. Ein entflohener Rotarmist, der nur Russisch spricht, überredet sie mit einer Kalaschnikow, ihn ein Stück mitzunehmen. Und bald hinterlassen sie unfreiwillig eine Spur des Verbrechens und werden verfolgt von einer Armee von Polizisten. Und damit ist ihre Odyssee noch lange nicht zuende…

Des weiteren gibt eine Ausstellungseröffnung einer Autoren-Ausstellung mit den Fotografien einer Fotogruppe aus dem Leipziger Osten zu besichtigen.

Der Eintritt ist frei.

 


Gebt das Hanf frei!?

Eine Diskussion über Drogen und Kriminalität mit Frank Tempel und René Jalaß

Wann: 12. Juni 2017, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Das von der Bundesregierung verfolgte Ziel einer drogenfreien Gesellschaft liegt in weiter Ferne. Trotzdem betreibt sie konsequente Realitätsverweigerung. Unbelehrbar setzt sie auf die Politik der Repression, um gegen Konsumierende vorzugehen. Dabei schafft sie mehr Probleme, als sie löst: Durch die Kriminalisierung der Drogenkonsumierenden ist eine Überprüfung auf Streckmittel unmöglich, durch den Handel auf dem Drogenschwarzmarkt profitieren kriminelle Netzwerke und die Strafverfolgung bindet die Ressourcen der Polizei, die anderorts dringend benötigt werden.

Die Konsequenzen dieser fehlgeleiteten Politik kennt Frank Tempel aus seiner Zeit als Thüringer Kriminaloberkommissar im Bereich der Drogenbekämpfung. Seit 2009 sitzt er für DIE LINKE im Deutschen Bundestag und fordert als drogenpolitischer Sprecher ein radikales Umdenken: Er fordert den Ausbau der Präventionsangebote und die Entkriminalisierung der Konsumierenden, um Drogenmissbrauch vorzubeugen und Abhängigen zu helfen.

In dem Vortrag werden er und René Jalaß, drogenpolitischer Sprecher Linksfraktion Sachsen, die Folgen der auf Repression setzenden Drogenpolitik näher skizzieren und die Alternativen der LINKEN benennen. Im Zentrum soll hierbei die Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumierenden stehen, welche DIE LINKE mit der Einführung von sogenannten Cannabis-Clubs anstrebt.

Im Anschluss wird gegrillt.

Der Eintritt ist frei!


Eine Diskussionsveranstaltung mit Ronald Blaschke:

Wann: 31.05.2017, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Immer öfter und lauter wird über die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen diskutiert. Weltweit finden Experimente statt, ob ein BGE funktioniert. In der Schweiz stimmte 2016 fast ein Viertel der Bevölkerung für die Einführung eines Grundeinkommens.

Was ist ein bedingungsloses Grundeinkommen?
Was kostet es, ist das finanzierbar?
Wer geht dann noch arbeiten?
Was wird aus dem Sozialstaat?
Schafft es Gerechtigkeit?

Der Eintritt ist frei!

 


 Ist Knast noch zeitgemäß?

Lesung: Thomas Galli „Die Gefährlichkeit des Täters“

Wann: 26. April, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Schon das erste Buch von Gefängnisdirektor Thomas Galli sorgte für Aufsehen: Seine Geschichten über den Gefängnisalltag thematisierten die Frage: Wie sinnvoll, wie effektiv, wie menschenwürdig ist der Strafvollzug in seiner heute praktizierten Form?
„In seinem zweiten Buch erzählt Galli von authentischen Fällen, von Inhaftierten, deren Schicksal sich zwischen erfolgreicher Therapie und Sicherungsverwahrung entscheidet.“
Er studierte Rechtswissenschaften, Kriminologie und Psychologie. Nach einer kurzen Zeit als Rechtsanwalt arbeitete er über fünfzehn Jahre im Strafvollzug. 2013 wurde er Leiter der JVA Zeithain, zeitweise zusätzlich Leiter der JVA Torgau. Jetzt ist er als Rechtsanwalt tätig.

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Ausstellungseröffnung mit dem Künstler Karl Anton

Der Eintritt ist frei!

 


 

„Sein oder Nichtsein“ Ernst Lubitsch (1942)

Wann: 29. März 2017, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

„Als Lubitschs beißendes Hohnlied auf Adolf Hitler und die Gestapo 1942 in die Kinos kam, ahnte der deutsche Regisseur nicht, welche Ausmaße die Naziherrschaft nehmen würde. Aber gerade die Leichtigkeit der Inszenierung und Genialität, mit der Lubitsch das Grauen mit Komik verquickt, ließen einen vortrefflichen Klassiker entstehen.

Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges muss sich auch die Warschauer Theaterwelt dem Hitler-Regime beugen. Doch die Schauspieler begeben sich in den Untergrund. In deutschen Uniformen aus dem Bühnenfundus machen sie erst einen Nazispitzel unschädlich und führen dann die Gestapo mächtig an der Nase herum.“ (ArtHaus)

Trailer zum Film:

Der Eintritt ist frei!

 


Leipzig liest … mit Detlef M. Plaisier

Wann: 23. März 2017, 20 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Dies ist die erste seiner Lesungen im Rahmen des Programms „Leipzig liest“ zur Leipziger Buchmesse 2017.

Die Aufarbeitung einer Kriegsenkel-Generation.

„Dies sind die Lebenserinnerungen Artur Plaisiers, herausgegeben von seinem Sohn Detlef. Neben der Heimatgeschichte sind es vor allem die Schilderungen seiner Erlebnisse zu Zeiten des Dritten Reichs, über das Strafgefangenenlager Esterwegen und das Konzentrationslager Börgermoor, wo sein Vater in der Mooradministration tätig war.“

http://www.acabus-verlag.de/autoren_31/plaisier-detlef-m_1130.htm

Der Eintritt ist frei!

 

Foto: Jolanta Drywa

Frauentagsveranstaltung

Wie gleichberechtigt und frei sind Frauen heute?

Wann: 8. März 2017, 18:30 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro Mariannenstraße 101, Leipzig

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Frauen haben in den letzten 100 Jahren eine ganze Menge erreicht:
sie dürfen wählen, ein eigenes Bankkonto haben, einer Lohnarbeit nachgehen, ohne ihren Mann um Erlaubnis zu fragen. Sogar eine Kanzlerin gibt es hierzulande, das heißt Frauen, mischen auch im Politikgeschäft mit.

Also ist alles super, Feminismus aus reiner Ge- wohnheit? Kann der Frauenkampftag getrost abgeschafft und durch etwas Lustbetonteres ersetzt werden?

Wir wollen gemeinsam mit unserem Publikum hinter die schöne Fassade schauen und demonst- rieren, weshalb der Kampf um Frauenrechte noch lange nicht gewonnen und gerade jetzt wichtiger ist denn je ist.

Für kulturelle Umrahmung sorgt Franz Sodann, Landtagsabgeordneter der Partei DIE LINKE.

 


Lesung und Diskussion mit der Autorin Julia Schramm

Wann: 25.01.2017, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

„Angela Merkel scheint im Berliner Politikbetrieb vor allem eines zu sein: alternativlos. Die größte Stärke der „Mutti der Nation“ und mächtigsten Frau der Welt ist das Arrangieren und Aushalten von Widersprüchen. Darum muss ein Buch, das ihr gerecht wird, all diese Widersprüche annehmen. In „Fifty Shades of Merkel“ porträtiert Julia Schramm die Bundeskanzlerin mit allen Untiefen und Zwischentönen – analytisch und humoristisch, klug und anekdotisch.“ (Verlag Hoffmann und Campe)

Julia Schramm ist Politikwissenschaftlerin und Autorin, ehem. Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei, seit 2016 Mitglied Partei DIE LINKE.
Seit 2014 arbeitet sie angestellt bei der Amadeu Antonio Stiftung als Fachreferentin für Hate-Speech und schreibt als selbstständige Autorin für die Jungle World und andere Medien.

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Gleichzeitig gibt es eine Ausstellungseröffnung mit Ulrike Schuckmann
http://www.ulrikeschuckmann.de/

Der Eintritt ist frei!


Poetisch-musikalische Collage – mit Bonny Lycen, Jan Lindner und Tobias Ossyra

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Brachialpoesie trifft auf wortverspielte Prosa trifft auf akustische Spaziergänge. Wenn die Halbfinalistin bei den deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam Bonny Lycen zusammen mit dem preisgekrönten Buchautor und Mitglied der Lesebühne Kunstloses Brot Jan Lindner vors Mikro tritt, ist ein berauschender Reigen an Sprache und Synapsenkitzel garantiert. Worte, die unter die Haut gehen, um sich ihren Weg zur Großhirnrinde zu bahnen und auch mal hängen zu bleiben – ob man nun will oder nicht. Ein Abend mit Inhalt, Charme und einer großzügigen Portion Humor.

Akustisch umrahmt wird das Ganze von Gitarrist Tobias Ossyra, der nach 25 Sommerkonzerten mit seiner Hochzeitsband den musikalisch-melancholischen Herbst entdeckt.

Wann: 30.11.2016 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101

Der Eintritt ist frei!


Im Osten nichts Neues? 08.11.2016 19 Uhr

Stadt für alle, statt nur für wenige

Veranstaltungsreihe zu LINKER Wohnungspolitik in Leipzig

Gentrifizierung, Knappheit von bezahlbarem Wohnraum und fehlende Mitsprache von Mieter*innen bei der Gestaltung des eigenen Stadt- und Wohnumfeldes – Es ist an der Zeit, die städtische Wohnungspolitik in Leipzig sozialer und solidarischer zu gestalten. Dazu finden im November und Dezember drei Veranstaltungen zu wohnungspolitischen Themen statt, in denen Chancen und Herausforderungen linker Wohnungspolitik diskutiert werden. An drei verschiedenen Orten, in drei verschiedenen Stadtteilen diskutieren Vertreter*innen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gemeinsam mit wohnungspolitischen Initiativen und Expert*innen aus der Wissenschaft zu drei verschiedenen wohnungspolitischen Themen.

Di. 08.11.2016 – 19:00 Uhr

Im Osten nichts Neues? Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Wohnungspolitik in Leipzig.

Die wachsende Einwohner*innenzahl in deutschen Großstädten und die damit einhergehende gestiegene Nachfrage nach Wohnungen werden zur Grundlage für die Spekulation mit Wohnraum. Auch in Leipzig lohnt sich dieses Geschäft. Vor allem in den Stadtteilen des Leipziger Ostens ist die zügige Transformation eines vormals schrumpfenden Stadtgebiets hin zu einem stark nachgefragten Stadtteil sichtbar. Insbesondere hier besteht aktuell politischer Handlungsbedarf, um den Einwohner*innen ausreichenden bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Doch welche politischen Instrumente stehen einer Kommune zur Verfügung, um das Wohnen für alle zu ermöglichen? Moderiert wird die Veranstaltung von Franz Sodann, Abgeordneter im Sächsischen Landtag.

Ort: OFT Rabet, Eisenbahnstraße 54, 04315 Leipzig

Es diskutieren:

Caren Lay – MdB wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag

Marlen Försterling vom Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung ist für die Stadt Leipzig für den Leipziger Osten zuständig. Der Leipziger Osten ist Sanierungsgebiet der Stadt Leipzig und im Gegensatz zu anderen Stadtteilen und Gebieten ist die Stadt ist hier besonders aktiv und kann auf verschiedene Weise auf die Stadtentwicklung Einfluss nehmen.

Ariane Jedlitschka ist Kulturschaffende aus Leipzig. Lange war sie im Leipziger Westen aktiv und arbeitet nun seit etwa 2012 als Mitbegründerin des Kreativquartiers »Ostblock« im Leipziger Osten.

Norma Brecht ist Mitglied des Netzwerks Leipzig Stadt für alle. Das Netzwerk war neben Wohnungsunternehmen, Vereinen und Stadtpoltiischen Akteuren als Vertreter_in für Mieter_innen am Prozess zur Fortschreibung des Wohnungspolitischen Konzepts 2015 der Stadt Leipzig beteiligt.

Moderation: Franz Sodann

Der Eintritt ist frei!


Wachstum, was nun?

Regie: Marie-Monique Robin

Wann: 26.10.2016, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

„Mehr Wachstum!“, fordert man in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen. Doch wie zeitgemäß ist das angesichts der weltweiten Knappheit von Ressourcen? Weltweit experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen: Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Produktion und Arbeitsplätze müssen in die Heimatregion zurückgeholt werden. Umweltbewusste und regionalisierte Modelle sind für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet.
„Wachstum, was nun?“ zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen Alternativen auf, die sich bereits in der Praxis bewährt haben.

+++ Ausstellungseröffnung von Sarka Prusak +++

Der Eintritt ist frei!


 SPEER – Eine szenische Lesung mit Johannes Gabriel und Franz Sodann

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Ein Nazi bei den Kommunisten? Die beiden Systeme werden heute oft verglichen. Esther Vilar hat zwei Menschen zusammengeführt, die ihre politische Herkunft verteidigen. Hans Bauer, der als DDR-Bürger den Traum einer gerechten, humanen Welt hat. Und Albert Speer, der auch einen Traum hatte. Gemeinsam mit seinem Führer wollte er ein Gesamtkunstwerk errichten. Berlin sollte die Hauptstadt der Welt werden. Und auch dieser Traum ist gescheitert. Die Bomben auf Dresden, Berlin und andere deutsche Städte „vollendeten“ ihr Gesamtkunstwerk. – So wurden Träume zu Alpträumen.
Die Geschichte ist frei erfunden. Diese Begegnung hat nie stattgefunden. Aber sie ist aufschlussreich und gibt zu denken in Zeiten, in denen immer wieder behauptet wird: Der Traum von einer besseren Welt ist längst ausgeträumt.

Wann: 28.09.2016 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Der Eintritt ist frei!

 


 TTIP? Demokratie!

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Wann: 29.08.2016, 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Unternehmen verklagen Staaten? Verhandlungen ohne Informationen für die Öffentlichkeit? Senkung wichtiger Umwelt- und Sozialstandards? Mit CETA und TTIP gar kein Problem.
Aktuell stehen die Verhandlungen der Europäischen Union mit den Regierungen Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika über umfassende Freihandelsabkommen kurz vor dem Abschluss. Die Verhandlungen finden komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Bevölkerung soll außen vor bleiben, wenn der globale Kapitalismus seinen Feldzug gegen die Demokratie fortsetzt und unsere Sozialsysteme verwässert.

Der Bundestagsabgeordnete Axel Troost wird gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Franz Sodann in einem Vortrag über die Gefahren des Freihandels und den Positionen der Partei DIE LINKE zu den geplanten Abkommen berichten.

 


 Was der Leipziger Osten vom Leipziger Westen lernen kann

Eine offene Diskussion zur Stadtteilentwicklung mit Volly Tanner (Stadtteilladen Leipziger Westen), Andreas Kundt (Nachbarschaftsgärten e.V.) und Eucaris Guillen (Westbesuch e.V.)

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Was uns interessiert, sind die Unterschiede in der Entwicklung zwischen dem Leipziger Osten und Westen. Woher kommen diese? Was lief gut bzw. schlecht im Leipziger Westen? Können wir voneinander lernen? Was kann der Osten anders machen? Wie sieht es aktuell im Leipziger Osten aus und wie geht es weiter?

All dies wollen wir in einem mit euch und den Vertreter*innen der Stadtteilentwicklung aus dem Leipziger Westen diskutieren.

Wann: 29.06.2016, 19 Uhr

Wo: Mariannenstr. 101, Leipzig

Der Eintritt ist frei!

 


Lesung und Diskussion mit Inge Hannemann – bekannt als „Hartz-IV-Rebellin“

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Was passiert täglich in den Jobcentern?
Was macht Hartz IV mit den Menschen?
Und was kommt als Nächstes?

Wann: 23. Juni 2016 19 Uhr

Wo: Wahlkreis-Kulturbüro, Mariannenstr. 101, Leipzig

Hannemann wurde durch ihre öffentliche Kritik an der Agenda 2010 und deren Umsetzung in den Jobcentern und das Aufdecken und Veröffentlichen von menschenrechtswidrigen Praktiken als „Hartz IV-Rebellin“ bundesweit bekannt.

„Keine Reform hat bis heute mehr politische Brisanz und Diskurs erfahren als Hartz IV. Der ganze Sozialstaat wurde durch Hartz IV auf den Kopf gestellt. Hartz IV hat die Massenarbeitslosigkeit nicht vermindert, sondern nur auf atypische Beschäftigung verschoben. Stattdessen wurde das Lohndumping vorangetrieben, die Angst um den Arbeitsplatz verstärkt und die Betroffenen in eine entmündigende Zwangsbetreuung getrieben“ so Inge Hannemann.

Der Eintritt ist frei!